Sonntag, 4. Oktober 2015

Rezension "Scherbenseele"

Titel: Scherbenseele
Autoren: Erik Axl Sund
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 416

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Klappentext:

Manchmal gibt es nur einen Ausweg aus der DUNKELHEIT....

Eine Welle bizarrer Selbstmorde erschüttert Schweden. An den unterschiedlichsten Orten im Land nehmen sich Jungendliche auf ungewöhnliche, grausame Weise das Leben, und sie alle haben eines gemeinsam: Sie hören die düstere Musik eines Interpreten namens >Hunger< auf alten Musikkassetten, während sie sich umbringen. Zur gleichen Zeit wird in Stockholm der erste von mehreren einflussreichen Männern ermordet. Als Kommissar Jens Hurtig ihn mit den Selbstmorden in Verbindung bringt, zeigt sich das ganze schreckliche Ausmaß des Falls ....

Autoren:

Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkans Axlander Sundquist. Håkan ist Tontechniker, Musiker und Künstler. Jerker ist der Producer von Håkans Elektropunkband >iloveyoubaby!< und arbeitete als Bibliothekar in einem Gefängnis. Zusammen haben sie die Victoria-Bergman-Trilogie geschrieben, ein Bestsellererfolg, für den sie mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden. "Scherbenseele" ist ihr neuster Psychothriller.

Meine Meinung:

Ich war schon sehr gespannt auf das Buch, ich hab zwar die Victoria-Bergman-Trilogie noch nicht gelesen, aber da so viele begeistert von den Autoren sind, wollte ich unbedingt Scherbenseele lesen. Das Cover finde ich sehr schick und es passt einfach perfekt zu einem Psychothriller. Der Titel passt auch perfekt zu dem Buch.
Der Einstieg fiel mir am Anfang ein bisschen schwer, fand es zunächst etwas verwirrend, dass in jedem Kapitel jemand anders erzählt und die Kapitel sehr kurz gehalten waren. Da erfährt man am Anfang sehr wenig von den Personen, aber das ändert sich dann umso mehr man liest. Zum Mittelteil hin wurde es auch sehr interessant und spannend.
Auch sehr gut fand ich, das es am Anfang so aussah, dass die Charaktere nichts miteinander zutun hätten, aber umso mehr man liest verbinden sich alle zusammen. Auch ist die Thematik sehr interessant und auch sehr krass. Jugendliche, die in ihrer Kindheit viel durch gemacht haben und als einzigen Ausweg Selbstmord machen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr schnell und flüssig zu lesen.
Zum Schluss hin wurde es richtig spannend, aber ich fand das Ende zu kurz und es hätte etwas länger sein können.

Fazit: 

Ein sehr spannender Psychothriller mit einer interessanten und krassen Thematik. Das Buch bekommt von mir:


Ein herzlicher Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

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